
"Meine Erlebnisse mit Hörstürzen"
von Margot Grein.
In der Zeit von Juni 1990 bis Juni 1991 wurde ich im Alter von 62 Jahren von dieser abscheulichen Krankheit fünfmal befallen. Diese Hörstürze wurden jedesmal stationär behandelt, wobei ich einmal elf Tage, einmal neun Tage, einmal vier Tage und zuletzt acht Tage im Krankenhaus Infusionen bekam. Im Januar 1991 wurde ich an zehn Tagen bei meinem Hausarzt mit Infusionen ambulant behandelt.
Begonnen haben diese Hörstürze jeweils mit Drehschwindel, Übelkeit und Erbrechen, Ohrensausen und einem ununterbrochenen Pfeifton.
Bei jeder stationären Behandlung, mit Ausnahme an den vier Tagen im Dezember 1990, wurde nach folgendem Schema behandelt: eine eingehende Untersuchung und vom Einlieferungstag bis zum Entlassungstag täglich eine Infusion. Da ich sehr schlechte Venen habe, war für mich das Anlegen der Infusionen ein Martyrium. Durchschnittlich sechs bis acht Einstiche pro Tag, je nach behandelndem Arzt, mußte ich ertragen. Ich nahm gerne diese Qual auf mich, da mir ja geholfen werden sollte. Einmal sagte man mir, daß man die Behandlung wegen meiner schlechten Venen abbrechen müsse. Dagegen verwahrte ich mich. Man bemühte sich, eine geeignete noch freie Stelle an meinem Körper zu finden. Ich wünschte mir einen Behandlungserfolg und die beste Behandlung, deswegen habe ich die Wahlleistungen ausgeschöpft: Chefarztbehandlung und Einbettzimmer. Zu den Strapazen der Therapie kamen jeweils neurologische und ophthalmologische Konsiliaruntersuchungen hinzu. Auch wurden BERA, EEG, Virus-Serologie usw. durchgeführt. Des weiteren wurden mehrere Tests, u.a. eine rotatorische Prüfung, durchgeführt. Diese Prüfungen waren für mich ganz schreckliche Belastungen, weil ich mich jedesmal während der Durchführungen übergeben mußte. Es kam sogar vor, daß mich eine bestimmte MTA rügte, ich solle mich nicht so anstellen.
Wenn man bedenkt, daß Streß zu den Ursachen eines Hörsturzes gehört, scheint es kaum glaubhaft, daß man im akuten Erkrankungsfall solchen Belastungen in einem Klinikum ausgesetzt wird. Es war aber so, und das ist für mich heute noch unverständlich.
Verordnete Medikamente zur oralen Einnahme, wie Dusodril, Xantil Ratiopharm und andere, mußten wegen ihrer Nebenwirkung abgesetzt werden. Diese bestand darin, daß sich Magenschleimhautentzündungen entwickelten. Das vor der Tabletteneinnahme genommene Gel, das angeblich zum Schutze der Magenschleimhaut diente, nützte bei mir wohl nichts.
Nach allen diesen Behandlungen sagte man mir, die Krankheit sei altersbedingt. Den Tinnitus würde ich nie verlieren. Ich müßte zukünftig damit leben. Mit dieser Gewißheit wurde ich ungeheilt entlassen.
Eines Tages habe ich in einem Zeitungsartikel von Herrn Dr. Greuel aus Düsseldorf gelesen, wie er Hörstürze behandelt. Ich kaufte mir das von ihm geschriebene Buch "Viel um die Ohren" und las es. Im Januar 1992 entschloß ich mich, die Praxis von Herrn Dr. Greuel in Düsseldorf aufzusuchen.
Während der Fahrt beschlich mich Angst, die immer schlimmer wurde, je näher ich zum Zielort kam. Die Erinnerung an die Untersuchungen im Klinikum war so stark, daß ich nichts mehr denken konnte. Zum Glück hatte mich mein Mann begleitet und gefahren. Während des Vorgespräches bei Herrn Dr. Greuel beruhigte ich mich langsam. Meine Ängste schwanden nach und nach. Allein schon beim Betreten der Praxis spürte ich eine beruhigende Wirkung der Atmosphäre auf mich.
Ich entschloß mich, mich von Herrn Dr. Greuel behandeln zu lassen. Das war für mich so, als würde ich nach dem letzten Strohhalm greifen, um mich von meinem Leiden befreien zu lassen.
Ich ging mit der absolut notwendigen Einstellung, nämlich mit Hoffnung, in das Vorprogramm, das fünf Behandlungstage umfaßte, dann in die Hauptbehandlung,
die acht Behandlungstage dauerte, und nach einiger Zeit zu einer Nachbehandlung. Während meiner Aufenthalte in der Praxis hatte ich Gelegenheit, mich im Wartezimmer mit anderen Patienten zu unterhalten, die von Hörstürzen, Tinnitus oder sogar Taubheit betroffen waren. Ich freute mich über die überwiegend positiven Beurteilungen der Therapie. Skeptische Erstpatienten munterte ich auf, sich der Behandlung zu unterziehen mit dem besonderen Hinweis, unbedingt mit der richtigen inneren Einstellung der Therapie zu folgen.
Ich bin froh und dankbar, den richtigen Arzt gefunden zu haben, der mich vom Tinnitus befreit hat. Sogar meine Hörfähigkeit funktioniert wieder einwandfrei.
Nach allem, was ich mit Hörstürzen während mehrerer stationärer Behandlungen erlebt habe, muß ich für mich feststellen, daß die Biomentale Therapie von Herrn Dr. Greuel für mich die einzig richtige Behandlungsmethode von Hörstürzen ist, diese Methode befreite mich aber auch von allen die Hörstürze begleitenden Nebenerscheinungen, besser gesagt Plagen, die zum Verzweifeln waren, einem Pfeifton, einem Brummen, dem Drehschwindel und der Übelkeit bis zum Erbrechen.
Mein Allgemeinbefinden hat sich zum Positiven geändert, und meine Lebensfreude ist wieder zurückgekehrt.
